…eben ein ganz normaler Fußballnachmittag

immer wieder aufstehen...

immer wieder aufstehen…

Ich war die Saison bisher selten schauen, womit ich das seltene Glück hatte nur Siege gesehen zu haben und ehrlich gestanden bin ich auch davon ausgegangen das sich das gestern nicht ändern sollte. Das ist wohl irgendwie das Ding mit dem „Anspruch und Wirklichkeit“. In meiner Vorstellung ist das irgendwie noch immer keine Option eine Heimniederlage gegen Mechtersheim einzukalkulieren. Dabei sollte man meinen das die letzte Saion Demut gelehrt hätte.

frühzeitiger Kabinengang zur Halbzeit

frühzeitiger Kabinengang zur Halbzeit

Rein statistisch sprach auch alles für einen Heimsieg, nur einmal 2009 verlor man gegen die Blau-Weissen zu Hause. Abgebucht in der Rubrik Ausrutscher. Das gestern war wohl eher einer der Rubrik unnötig. Denn Mechtersheim war nicht die bessere Mannschaft, sie machte lediglich aus dem wenigen sehr viel. Während Borussia aus sehr viel, sehr wenig machte. Die Spielanteile waren klar zugunsten der Schwarz-Weissen verteilt, was sicherlich einmal mehr dem frühen Rückstand zu verdanken war. Mechtersheim konzentrierte sich darauf nichts anbrennen zu lassen und abzuwarten was sich nach vorne ergibt. Das war letztlich eine recht clevere Spielweise, denn Borussia agierte sehr einfallslos, war leicht auszurechnen.

10723617_856748207677020_2145548629_nIn der Regel versuchte man es über die Aussen, doch ohne das nötige Tempo war es nicht allzu schwer die Seiten dicht zumachen und wenn dann doch mal ne Gelegenheit in Aussicht war, gab es ein taktisches Foul und die Situation war wieder die alte. Es fehlte einfach die nötige Durchschlagskraft und vorallem jede Kreativität. Zwar konnte man sich ne handvoll guter Chancen erarbeiten, aber entweder wurden sie leichtfertig vergeben oder stark pariert. Als dann auch noch das 0:2 in Hälfte eins fiel, war die Luft auf den Rängen raus. Statt Fußball schauen pflegte man gemütlichen Smalltalk allseits.

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und sie stehen wieder auf…

Auf dem Feld konnte man dennoch eine niemals aufsteckende Borussenelf sehen, doch erweckte das ganze den Eindruck als hätte jeder gerade mit sich selbst zu tun. Es fehlte irgendwie der Teamspirit, das miteinander spielen, das mitdenken. Das kam wieder erst fünf Minuten vor Schluß, auf einmal machte man richtig Druck. Powerplay Fußball vom feinsten und die Gäste schwommen sichtbar. Mehr als der Anschlußtreffer sollte aber nicht mehr gelingen. Ohne unken zu wollen aber ohne Steigerung wird das am Mittwoch im Pokal in Bildstock eine ganz harte Nuss. Naja und Schott Mainz ist auch nicht unbedingt Laufkundschaft.

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