Vorwärts in die Vergangenheit – alles beim alten in Rheinhessen…

GonsenheimEs war ein glanzloser Auftritt der Borussia gestern nachmittag, vor den wenigen Zuschauern die sich am Wildpark einfanden. Unter den Augen von Michael Dusek hatte Borussia den besseren Start, vergab aber einen frühen „Haken“ und verlor sich dann im Bollwerk der Gastgeber. Ein Spiel wie es ausgerechnet nicht hätte laufen sollen, nach dem erneuten Umbau der Mannschaft und der unter den Bedingungen miserablen Vorbereitung.

Daniel Paulus setzte auf seine Startelf vom Trierspiel, musste allerdings auf Yannick Bach verzichten. Seine Position links aussen übernahm Kadrija, der in Trier noch auf rechts spielte. Kadrija spielte dabei zusammen mit Julian Kern. In der Innenverteidigung Backmann und Vituzzi, auf rechts Jorrin und offensiv rückte Tim Cullmann in die Startelf. In der Zentrale Gotthardt und Boris Becker, im Sturm Abdul Kizmaz als zweiter Stürmer neben Andreas Haas.

Die Anfangsminuten waren dann recht ausgeglichen, wobei Borussia mehr Offensivgeist an den Tag legte. Das frühzeitige stören des Aufbauspiels brachte die erste Chance des Spiels ein. Unter Handlungsdruck verliert der Innenverteidger der Gonsenheimer den Ball an den aufmerksamen Kizmaz, der steckt den Ball durch die Lücke der Abwehr und der einlaufende Cullmann vergibt überrascht. Danach stellen sich die Gonsenheimer tiefer in die eigene Hälfte, machen die Räume eng und versuchen nun Pressingspiel.

Spielaufbauversuche über die Aussenverteidiger erscheinen als schlechte Alternative, lange Bälle finden ebenfalls selten den richtigen Adressaten. Da half es auch nichts das Gotthardt sich oft zurückfallen ließ um den Spielaufbau voranzutreiben. Vorne kam einfach nix an, zum einen weil die Unterstützung aus der Mitte fehlte und zum zweiten, weil es zu wenig Bewegung gab. Entsprechend schnell fand man sich in Zweikämpfen zwischen den zwei 16ern wieder. Ein leichtfertiger Ballverlust ging der ersten Gonsenheimer Torchance vorraus. Arif Güclü der Topstürmer der Rheinhessen machte es Tim Cullmann gleich und scheiterte ebenso schwach. Ein paar Minuten später macht er es dann richtig und nach einem Freistoßabpraller brauchte er nur noch das Bein hinzuhalten.

Die zweite Hälfte beginnt dann mit einem taktischem Tausch. Daniel Paulus bringt mit Felix Dausend einen weiteren Stürmer der auch sofort das Offensivspiel belebt. Etwas übermotiviert zieht er schnell den Unmut der Hausherren auf sich, aber zumindest sorgt er wieder für Lebenszeichen. Das gleiche gilt für die Einwechslung von Schmitt, der in der zweiten Hälfte mit einem Pfostenschuß die zweite ganz große Chance hatte. Vermutlich hätte der Momentum dann für Borussia gespielt, denn die Hausherren konnten trotz deutlich mehr Offensivgeist der Borussen bis auf eine Chance vorm Abpfiff kaum einen Konter setzen. Letztlich blieb es bei einer verdienten 1:0 Niederlage. Drei Chancen, der erste Eckball fast bei Abpfiff, dass ist zu wenig um ein Spiel zu gewinnen.

P.S.: Danke Jan für den Nachmittag, die Gläser und sowieso

 

 

 

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