never can you change your favourite football team…

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Fans von Borussia Dortmund in der Hinrunde 14/15

Sicher ist es nicht der Neunkircher Stil, irgendwas von anderen Vereinen abzuschauen. Man möge mich auch dafür verachten, dass ich nun ein Bild von Borussia Dortmund verwende, aber ich kann nicht anders, es sagt alles, was nötig ist. Und den Spruch nun als meinen Eigenen verkaufen möchte ich auch nicht. Aber das Bild soll jetzt auch nicht das Thema hier sein.

Es ist eine Zeit gekommen, in der es gilt, sich mit dem Verein zu identifizieren. Wir sind an einem Punkt, an dem es nur heißen kann: „Ich werde den Weg mit dem Verein gehen.“, oder „Ich trenne mich von ihm.“.
Sportlich sowie finanziell so angeschlagen wie wohl noch nie in bald 110 Jahren Vereinsgeschichte steht Borussia mit dem Rücken an der Wand. Zur Zeit weiß niemand genau, wo die Reise eigentlich hingeht, ob bis zum 30.06. Vergleiche mit den Gläubigern gezogen werden können, ob man auch auf dem Platz den Abstieg verhindern kann. Es sind Fragen, die sicher viele Leute, die es gut mit Borussia halten, permanent beschäftigen.

Oft höre ich in den letzten Wochen, dass es sowieso keinen Sinn mehr macht, diesen Verein weiter zu führen. Man solle doch bitte das Stadion zu sperren und den Verein abmelden. Ich habe 1-2 Nächte darüber nachgedacht und bin mir sicher, dass das nicht die Lösung sein kann. Meinen Verein jetzt aufgeben? Nein, erst recht nicht in dieser schweren Zeit.
Ich finde es in gewisser Weise feige, dem goldenen ‚B‘ nun den Rücken zu kehren. Sinnvoller wäre es, auf den Verein zu zugehen und mit anzupacken. Ich bin mir sicher, jeder kann etwas tun, um die Borussia ein Stück weiter in Richtung „Rettung“ zu tragen, auch ganz ohne finanzielle Mittel.

Borussia Neunkirchen hat uns alle schon viel gegeben. Wir alle gehen nicht grundlos ins Stadion. Packende Spiele, Comebacks, Kantersiege und auch Erfolge haben die Meisten von uns schon erlebt. Warum also jetzt das Handtuch werfen? Der Verein bleibt der Gleiche, egal ob in der Oberliga oder in der Saarlandliga oder auch noch weiter drunter. Ich kann es mir nicht vorstellen, samstags nicht zur Borussia zu gehen und ich will es mir auch gar nicht erst vorstellen.

Es liegt an jedem selbst, ob er seinem Verein weiterhin die Stange hält, es wäre nur so verdammt schade, wenn es jemand nicht tut. Immer wieder wurde in den letzten Jahren die Parole: „Die Fans sind der Verein!“ ausgerufen, welche ich nachwievor gerne so unterschreibe. Nur ist es jetzt an der Zeit, dass wir Fans uns auch für unseren Verein gerade machen, den Arsch hoch heben und mit anpacken. Auf das wir finanziell und sportlich wieder in die richtige Richtung gehen.

Borussia ist mit Sicherheit nicht nur irgendein Verein. Durch seine Vergangenheit und auch die Gegenwart ist er ein Besonderer! Mit einem Stadion, dass so ziemlich jeden Fußballromantiker Deutschlands und auch über die Grenzen hinaus begeistert, den glorreichen 60er Jahren mit den Spielzeiten in der Bundesliga, den großen Aufstiegsspielen Anfang der 90er und auch der neueren, kleineren Erfolge wie der Aufsiteg in die Regionalliga (damals noch Drittklassig) 2002 und dem Saarlandpokalsieg 2003 mit dem anschließenden DFB-Pokalspiel gegen Bayern München, sind wir alle Teil einer großen Familie des wohl tollsten Vereins, den man sich wünschen kann.

Schwarz und weiß die Farben und ein goldnes ‚B‘, das ist die Borussia, unser VfB! Egal wohin die Reise geht, wir werden sie mit dir gehen. Borussia, wir lieben dich!

„You can change your wife, your politics, your religion, but never, never can you change your favourite football team.“ – Eric Cantona
„Du kannst deine Frau wechseln, deine politische Einstellung, deine Religion, aber niemals, niemals kannst du deinen Lieblingsverein wechseln.“ – Eric Cantona

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