Billy Wright – The Ironbridgerocket

Wer schon einmal das Vergnügen hatte vor dem „Molineux Stadium“ in Wolverhampton zu stehen, der kennt die Statue von Billy Wright. Seine Verehrer ließen einst dieses lebensgroße Denkmal errichten, auch eine Tribüne des Stadions trägt seinen Namen. Doch Billy Wright ist weit mehr als nur eine Wolverhampton Legende…

wrightWilliam Ambrose Wright wurde am 6.Februar 1942 in Ironbrigde geboren. Ironbrigde ist ein kleines Dorf unweit von Wolverhampton, das wie der Name schon verrät, wohl nur deshalb existiert weil es dort eine Brücke aus Eisen gibt. Der kleine William fällt früh durch seine fussballerische Begabung auf. Im Schulteam avanciert er zum Topscorer, obwohl er gar kein Stürmer ist. Mit 14 schafft er es dank der guten Kontakte seines Sportlehrers zu einem Training der Wolves. Doch der legendäre Manager Frank Buckley lässt ihn aufgrund seiner schmächtigen Statur abblitzen. Holt ihn wenig später als Stiefelputzer dann doch zu den Wanderers. Das war 1938, ein Jahr später kam der Krieg und Billy darf mit 15 zum ersten mal das gelb-schwarze Trikot tragen. Weiterlesen

Der „unvergessene“ DSC – Erinnerung an die große sächsische Meisterelf

Sie waren der letzte deutsche Meister vor der Teilung Deutschlands. Sie waren die vielleicht beste Mannschaft jener Zeit Anfang Mitte der Vierziger und bestimmten auch in den ersten Jahren den Fußball in der sowjetischen Besatzungszone. Mit dem Ende des „unvergessenen DSC“ verabschiedete sich fast die komplette Mannschaft in den Westen der Republik.

Tschammer1Die Ursprünge des Dresdner SC beginnen 1874 mit dem Dresden English Fo0tball Club, der erste Verein weltweit der das Fußballspiel in jener Zeit nach den heute gültigen Regeln außerhalb Englands spielte. 20 Jahre lang verlor der DFC kein einziges Spiel, nicht mal ein einziges Tor schafften die Gegner in jener Zeit. Als 1894 die Berliner Victoria (nach der Jahrhundertwende zweimaliger Meister) dem DFC eine 2:0 Niederlage zusetzte, wollte das die Fußballwelt erst gar nicht glauben. Weiterlesen

E Neinkeijer Bub – Der Weg von Hendrick Zuck

Zuck gegen den FCS .. Bild: Thomas Burghardt

Zuck gegen den FCS 08/09 .. Bild: Thomas Burghardt

Von der Jugend bis zur Oberliga in Neunkirchen

Ursprünglich stammt er aus Großrosseln, das Spiel Fußball lernte er allerdings ca. 30 Kilometer weiter im Ellenfeld. Im Alter von 13 Jahren entschied sich Hendrick Zuck zum Wechsel, von Großrosseln zur Borussia aus Neunkirchen.

Dort durchlief er dann alle weiteren Jugendabteilungen, ehe er vor der Saison 2008/2009 von der A-Jugend direkt in die Oberligamannschaft gezogen wurde, ohne den Umweg über die U23. Trotzdem spielte Zuck parallel zur ersten Mannschaft hin und wieder auch für die U23.
Gerade volljährig geworden spielte sich Zuck als Joker in den ersten Spielen gegen den FC 08 Homburg und den 1.FC Saarbrücken schnell in die Herzen der Zuschauer. Und in den Minuten, in denen er auf dem Platz stand, schaffte er es zu überzeugen, was ihm als Belohnung einige Einsätze in der Startelf verschafft hat. Allerdings schaffte er es anfangs nicht, sich in der Startelf zu halten, die Leistungen reichten nicht aus für das vorgegebene Ziel Aufstieg in die Regionalliga (wurde am Ende bekanntlich nicht erfüllt). Aber Zuck kam immer wieder zu seinen Einsätzen und steigerte sich im Laufe seiner ersten Oberligasaison, bis er ab dem 27. Spieltag endgültig als Stammspieler im Borussentrikot auflief. Alles in allem, war es sicher eine spannende Saison für den jungen Hendrick Zuck, insgesamt kam er auf 30 Einsätze und schoss dabei vier Tore und bereitete ein weiteres vor. Weiterlesen

Einer der Letzten seiner Art: Steven Gerrard

urlGut zwei Tage sind vergangen, seit Steven Gerrard sein letztes Spiel an der Anfield Road bestritt. Und irgendwie macht es mich traurig, auch ohne dass ich die Premier League wöchentlich intensiv verfolge. Der zentrale Mittelfeldspieler brachte es in 17 Jahren Profi auf 688 Pflichtspiele für die Reds und war 12 Jahre lang Kapitän. Seine Geschichte an der Anfield Road begann allerdings schon viel früher. 1989 begann er mit 9 Jahren in Liverpool gegen den Ball zu treten und war von da an nicht mehr von diesem Verein zu trennen. Vorher spielte er noch in der Jugend der Whiston Juniors.

Immer wieder gab es schon zu Jugendzeit Anfragen anderer Vereine, immer wieder auch vom Ligakonkurrent Machester United, doch „Stevie G“ war einfach nicht von Liverpool weg zu bewegen. Scheinbar gibt es ein unsichtbares Band zwischen Verein und Spieler, dass es einfach nicht zulässt, dass diese zwei getrennt werden. Ein Spieler, den man heute nur noch selten findet. Weiterlesen

Auf Wiedersehen Borussia…!!!

Nach vier Jahren verabschiedet sich der Stahlwerkblog als Borussenblog. Borussia Neunkirchen wird hier in Zukunft nur noch eine Rolle in der Vergangenheitsform einnehmen. Wieso, weshalb, warum…Nein ich lasse niemanden im Stich, ich habe in den vergangenen Monaten und Jahren meins getan. Ich habe gestritten, meine Meinung vertreten, eingesteckt und auch ausgeteilt. Doch am Ende steht für mich das Gefühl nichts mehr bewegen zu können oder zumindest nicht so wie ich das will und das Kompromisse in manchen Dingen nicht mein Fall sind, hat spätestens die „Käfer-Tour“ gezeigt.

Persönlich ist mir der Druck der auf meiner Person und dieser Seite liegt zu groß geworden. Freies schreiben ist einfach nicht mehr möglich und das mit den Kompromissen hatten wir ja gerade. Es gibt nicht diesen einen Anlass, es war eine Entwicklung die unter Ferraro begonnen hat und die heute bzw. morgen endet. In den vier Jahren gab es soviele negative Auswüchse im Umgang mit Spielern, Trainern, ganzen Abteilungen das ich mich heute noch grusele. Und wieviele haben dagegen aufbegehrt? Manche haben zugeschaut wie ihre Freunde rasiert wurden. Von alldenen die heute in Ämtern sitzen war niemand dabei bei der Mahnwache. 

Bis heute darf der Aufsichtsratsvorsitzende seines Amtes walten, obwohl er zweifelsfrei die Mitgliederversammlung belogen hat. Wo bleibt da die Achtung vor dem Amt? Kein freiwilliger Rückzug und kein drängen darauf von sonst woher. Das sind nicht die Handlungen die mich beruhigen oder mir das Gefühl geben das sich hier wirklich was verändert hat. Nein wir sind nicht alle Borussen, zumindest nicht in meinen Augen. Ständig und immer geht es um Posten, Ego, Einfluss und Macht. Bitte schön, ich brauche das nicht…Ich stelle allerdings eine letzte Frage? Wie kann es möglich sein das ein Verein eine solch lange Talfahrt erlebt…ich habe meine Antwort darauf gefunden in den letzten Wochen.

Ich wünsche dem Vorstand und dem Verein für die Zukunft alles Gute, vorallem die Weisheit zu unterscheiden welche Personen es gut mit dem Verein meinen und welche sich nur was davon versprechen. Mach es gut Block5, Bierstand und alljene denen dieser Verein ans Herz gewachsen ist…Ich werde Menschen enttäuschen, liebgewonnene zurücklassen, aber irgendwann werden wir nochmal auf dem Rasen tanzen…in unserem Ellenfeld! Auf Wiedersehen Borussia!!!

P.S. Der Blog wird ganz sicher weitergehen, Fußball wird hier das beherrschende Thema bleiben. Wie genau das aussehen wird, zeigt die Zukunft. Wenn die Tränen getrocknet sind…

 

Back to the Old School!!!

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Das letzte Heimspiel der Saison könnte zugleich auch das letzte Heimspiel der Vereinsgeschichte werden. Nichts ist im Moment so ungewiss wie die Zukunft des Vereins. Deshalb wollen wir noch einmal Borussia zelebrieren, noch einmal richtig lautstark singen und unsere Farben präsentieren. Noch einmal unser ganzes Herzblut in die kommenden 90 Minuten legen.
Um den ganzen einen würdigen Rahmen zu verleihen, rufen wir von der Garde Noire und den Husaren auf, eure alten Zaunfahnen und Schwenkfahnen mitzubringen. Natürlich darf auch der Fanschal, den die Oma damals gestrickt hat nicht fehlen, passend dazu natürlich ein altes Trikot. Ihr habt sogar ganz Old School eine Kutte?!?! Dann sollte diese am Samstag mal wieder das Tageslicht sehen. Wir zählen auf euch das wir zum Abschluß der Saison, ein Stadion in schwarz und weiß haben!

Umfrage zum Vorstand

Unser Vorstand rund um den 1. Vorsitzenden ist jetzt schon einige Wochen im Amt und so kann sich jeder ein erstes Bild von der Arbeit machen. Deshalb fragen wir euch jetzt einfach mal:

Wie zufrieden sind Sie mit dem Vorstand um Martin Bach?

Grenzstadtkurier 9 – Ein Fanzine das Maßstäbe setzt…

grenz09Fanzines sind für mich die Leselektüre der Strasse. D.I.Y. pur, spürt man sofort das jeweilige Herz der Macher. Das vorliegende gefällt mir vorallem deshalb weil es einfach ne Herzenssache ist, denn genauso wie bei Borussia, dürfte der Lesezirkel beim FC Kreuzlingen sehr beschränkt sein. Dennoch bringt Daniel das Heft in fröhlicher Regelmäßigkeit heraus und siehe da für deutsche Kunden gibt es das Heft beim nofb.shop zu bestellen. Qualität scheint sich am Ende eben doch durchzusetzen und davon gibt es auch in der vorliegenden Ausgabe reichlich. Neben den Spielberichten des Schweizer Amateurvereins (ich gönne dir den Aufstieg von Herzen), gibt es auch geschichtliches zum einstmals hochklassig spielenden FCK.

Doch auf den 108 Seiten gibt es noch soviel mehr zu entdecken. Vorallem die Interviews zum 1.SC Göttingen, Nordstern Basel (wieder ein historisch interessanter Verein) oder der Basler Fußballbar geben interessante Einblicke. Sehr geil sind die Fotostrecken „Stadionarchitektur der 20er Jahre“, und „Schweizer Provinz“ (kleine Amateurfanszenen). Überhaupt kommen die vielen, vielen Fotos sehr gut rüber. Im Gegensatz zum Internet, findet man hier die Zeit sich in Ruhe den Bildern zu widmen. Schweinfurt 05 darf sich vorstellen. Andreas Gläser ein genialer Schreiber der dem BFC nahe steht wird auf seiner Vorlesetour durch die Schweiz begleitet. Und es gibt eigentlich noch soviel mehr was man hier erwähnen könnte. Das Heft kommt gut recherchiert, fundiert und mit erstklassigen Schreibern in einem Hochglanzcover in Farbe (das gilt auch für sämtliche Fotos) zu euch nach Hause. Da ist es mir wirklich eine Ehre auch mit einem Beitrag zum „Erbsenberg“ einen Teil zum Heft beitragen zu dürfen. Sicherlich ein Heft das nicht den Weg in den Keller findet, sondern ein Ehrenplatz im Wohnzimmer bekommt.

Ganz ehrlich, wer ein Herz für Amateurfußball hat, der sollte, nein der muß hier zuschlagen. Soviel Qualität zu einem verhältnissmäßig kleinen Preis, Hut ab Daniel, da ist dir ein starkes Heft gelungen. Bestellen könnt ihr es beim NOFB Shop (Link folgen) für 3,90 plus Porto…

Inhaltsverzeichnis:

• Editor Speaks, The Seagulls Roar! – aus dem Porteños-Blog
• Old Glory Group: Interview mit Dirk Mederer vom 1. SC Göttingen
• Vergessene Schweizer Legenden: Nordstern Basel
• Kreuzlinger Glanzzeiten: Rückkehr in die 1. Liga mit Rapid-Spieler Madlmayer und ein Rückblick auf die Saison 1937/38
• Mitropa-Cup-Teilnehmer zu Gast beim FC Kreuzlingen
• Didi:Offensiv-Fußballkulturbar in Basel
• Andreas Gläser – schöner Singen!
• Red Rebels in Switzerland
• Historische Matchprogramme als Sammelobjekte
• Kulturteil: Neue Fussballbücher und Fanzines
• Bilderbogen: Dulwich Hamlet FC und Stadionarchitektur der 20er-Jahre und vieles mehr

 

Sportliche Erleichterung!

Die Mannschaft nach dem 2:0 Erfolg... Bild: Steven H.

Die Mannschaft nach dem 2:0 Erfolg… Bild: Steven H.

Es ist geschafft! Sportlich ist die Klasse gehalten! Natürlich wäre es schöner, am 32. Spieltag vom frühzeitigen Aufstieg zu schreiben, aber auch der Klassenerhalt ist in der momentanen Phase ein schönes Erlebnis. Gerade wenn man ein Spiel sieht, in dem die Mannschaft wieder einmal zeigte, zu was sie eigentlich in der Lage ist.

Wenn man sich die Aufstellung und die Reservebank heute ansieht, dann ist Borussia wohl der FC Bayern der Oberliga. Auf der Bank saßen Flauss, Backmann, Kirchen, Haas, Schmitt, Kuqi und Lijaic. Richtig, die ersten fünf Namen liest man eigentlich in der Startaufstellung. Trotzdem stand auf dem Platz von anfang an immer noch eine bärenstarke Mannschaft: Lehmann – Kern, Bach, Vituzzi, Cullmann – Gotthard, Haliti – Kizmaz, Kadrija – Dausend, Jorrin. Dieser Kader kann, wenn sich niemand verletzt und alle in Form sind, wirklich sehen lassen und ist mit Sicherheit in der Lage, ganz oben mitzuspielen. Weiterlesen

Stahlwerk präsentiert: Stahlwerk NK Android App

11130704_965674140117759_1524462947_nAls Blogger überlegt man sich immer neue Themen, über die man schreiben kann. Manchmal denkt man aber auch darüber nach, was eventuell für den Blog sinnvoll wäre und auch dem Leser entgegen kommt. Hier hatte ich gestern eine Idee. Wie wäre es eigentlich, wenn der Leser alles auf einen Blick hat: Das Blog und die Facebook Seite? Immer dabei auf dem Smartphone, mit einem Klick erreichbar, ohne irgendwelche Seiten aufzurufen oder in Facebook nach der Stahlwerk Seite zu suchen. Weiterlesen