never can you change your favourite football team…

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Fans von Borussia Dortmund in der Hinrunde 14/15

Sicher ist es nicht der Neunkircher Stil, irgendwas von anderen Vereinen abzuschauen. Man möge mich auch dafür verachten, dass ich nun ein Bild von Borussia Dortmund verwende, aber ich kann nicht anders, es sagt alles, was nötig ist. Und den Spruch nun als meinen Eigenen verkaufen möchte ich auch nicht. Aber das Bild soll jetzt auch nicht das Thema hier sein.

Es ist eine Zeit gekommen, in der es gilt, sich mit dem Verein zu identifizieren. Wir sind an einem Punkt, an dem es nur heißen kann: „Ich werde den Weg mit dem Verein gehen.“, oder „Ich trenne mich von ihm.“.
Sportlich sowie finanziell so angeschlagen wie wohl noch nie in bald 110 Jahren Vereinsgeschichte steht Borussia mit dem Rücken an der Wand. Zur Zeit weiß niemand genau, wo die Reise eigentlich hingeht, ob bis zum 30.06. Vergleiche mit den Gläubigern gezogen werden können, ob man auch auf dem Platz den Abstieg verhindern kann. Es sind Fragen, die sicher viele Leute, die es gut mit Borussia halten, permanent beschäftigen. Weiterlesen

5 Dinge, die du als Neuborusse wissen solltest…

mythosNeu hier? Noch nicht ganz im Thema „Borussia Neunkirchen“ drin, aber doch sehr interessiert daran? Du möchtest Fan des Vereins werden, weil dich das Stadion oder die Leidenschaft doch irgendwie mitreißt? Dann dürfte das ein ganz guter Aufhänger sein, damit du gut durch deine ersten Borussen-Wochen bzw Saison kommst.

Vorab solltest du wissen, dass sicher nicht alles schlecht ist und bekanntlich nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Trotzdem fehlt es in Neunkirchen nie an Diskussionsstoff, gerne kann man sich da auch Tag und Nacht dran beteiligen. Grundsätzlich sind die Themen auch sehr abwechslungsreich, geht es samstags abends meist um die wieder mal schlechte Leistung der Mannschaft, könnte es am Sonntag dann aber schon der Vorstand sein, der im Mittelpunkt der Diskussion steht.
Also da darf man wirklich mal sagen, dass wir uns da gerade für diskutierfreudige in einem guten Rahmen bewegen. Nun aber zu den 5 Dingen, die du auf jeden Fall wissen solltest, um in deiner Anfangszeit nicht ganz so überrascht zu werden:

1. Grundsätzlich ist alles schlecht! Wenn es darum geht zu Kritisieren, dürfte Borussia wohl ganz oben mitspielen. Sicher gibt es auch mal gute Worte, die allerdings sofort mit neuer Kritik überdeckt werden. Beispielsweise beim 7:0 Heimsieg gegen Gonsenheim in der Hinrunde wurde ernsthaft die Taktik und die Aufstellung kritisiert. Momente in denen du dir denkst: „Was willst du eigentlich gerade von mir?“

2. Wir steigen auf! Diese Saison! Ganz sicher! Ich für meinen Teil sehe das mittlerweile als angenehmen Running Gag, um zu wissen, dass ich zu Hause bei meinen Borussen angekommen bin. Allerdings soll dieser Spruch gar nicht lustig sein, nein, jede Sommerpause, allerspätestens nach der Kadervorstellung und dem ersten Testspiel gegen den Kreisligisten, dass wir souverän 2:1 gewinnen, ist die Euphorie nicht mehr zu stoppen. Ganz Neunkirchen glaubt an den Aufstieg. Pustekuchen. Eher steigen wir ab.

3. Der Schiri ist unmöglich. Sicher passt dieses Phänomen bei vielen Vereinen, in Neunkirchen ist für mich der Schiedsrichter allerdings bei besonders vielen Zuschauern der Buhmann. Oft. Jedes Spiel. Wer denn sonst?

4. Auswärtsfahrten sind schön! Ein Klassiker bei Borussia werden sicher immer manche Auswärtsfahrten bleiben. Heute weniger als noch vor ein paar Jahren, aber immer noch Spiele in der Saison, die man nicht missen möchte. Spontan entwickelt sich ein netter Mob für das nächste Auswärtsspiel in Ludwigshafen, Hauenstein oder Idar-Oberstein. Gehen tut es selten um etwas. Dafür ist der Support dann manchmal besser als zu Hause und gerne entwickelt sich das auch mal in Richtung Sauftour. Ich finds schön!

5. Ruhe? Was ist das? Sehr schnell wirst du merken, dass dieses Wort beim VfB nicht vorhanden ist. Ähnlich wie beim FCS aus der Landeshauptstadt wird hier auch von Vereinsseiten immer alles getan, um irgendwie aufzufallen, öfter negativ als positiv, darauf kommt es aber auch nicht an. Egal ob Winterpause oder Sommerpause oder ob gerade eigentlich alles in Ordnung läuft. Nein, nicht „Egal ob“, sondern gerade dann ist immer mit einer neuen Schlagzeile, seien es Gerüchte oder Trainerverhandlungen, die plötzlich öffentllich gemacht werden, zu rechnen.

So, ich denke, dass sind die fünf wichtigsten Punkte, die man als Neuborusse mitnehmen sollte. Natürlich sollen die nicht abschrecken, auch wenn sie beim ersten Lesen vielleicht etwas hart klingen. Das ist Borussia! Alles in allem trotzdem ein toller Verein, der zumindest über ein großes Fanpotenzial verfügt, welches er eben durch seine ganz eigene Art meist nicht schafft abzurufen.

Hoch lebe Eisen…

…und wenn doch seid ihr nicht besser als die auf die ihr schimpft.

SVEWas eine verheerende Bilanz. Neun Punktspiele in dieser Rückrunde, von 27 möglichen Punkten nur ganze sechs geholt und das bei ganzen zwei Treffern in 2015. Borussia in diesem Jahr bisher ein Abstiegskandidat, viertletzter in der Rückrundentabelle, viertletzter auch in der Auswärtstabelle. Wie gut das dass Restprogramm der letzten fünf Spiele noch drei Heimspiele aufweist. Und würde man jetzt rein nach der Statistik gehen, könnte man sich auf ein entspanntes Saisonfinale freuen. Denn gegen die kommenden 5 Gegner holte man drei Siege und ein unentschieden in der Vorrunde.

Doch leider haben solche statistischen Werte nur eine Aussagekraft über Vergangenes und die Gegenwart macht wenig Hoffnung auf neues. Zu enttäuschend zuletzt die Mannschaft, zu wenig Herz, zu wenig Leidenschaft, eigentlich von allem zu wenig was zu einem Fußballspiel gehört. Und das in einer Situation wo die Mannschaft von den Rängen unglaubliche Unterstützung erfahren hat. 1005 bei der Aktion 1000plusX und noch einmal 700 im letzten Heimspiel. Soviele Zuschauer empfangen andere Ligakonkurrenten in einer Saison nicht.

Ich möchte den Spielern schon gar nicht mehr erklären, wie besonders dieser Verein ist für den sie da spielen. Wer das bis jetzt nicht gerafft hat, der wird es wohl nie mehr blicken. Bei allem Verständniss was man aufbringen kann für die Spieler und die sicherlich zu Recht angepisst sind, es gibt Dinge die versteht man als Fan nicht mehr. Wie kann man als Sportler auf den Rasen gehen und sich einfach abschießen lassen. Nicht mal wehren, nicht mal zeigen das man sich über die Niederlage ärgert? Das geht mir nicht in den Kopf und macht mich wütend ohne Ende.

Die Erfolge auf dem Rasen gehören zur logischen Kette um auch wirtschaftlich erfolgreich sein zu können. Niemand sponsort einen Looserverein, sondern jeder möchte mit seinem Namen Erfolg verbunden sehen. Leistungsverweigerung hilft also in keinster Weise um möglicherweise doch noch im Nachhinein an seine zustehenden Gehälter zu kommen. Positive Erlebnisse auf und neben dem Platz ist was Borussia jetzt braucht. Nicht irgendwelche Spieler die vergessen wo sie herkommen. Manchen möchte man nochmal ans Herz legen seinen Lebenslauf nochmal zu lesen, um ihnen zu zeigen welch Chance sie hier eigentlich bekommen haben. Die meisten auf dem Platz haben noch gar nichts erreicht in ihrer Karriere, außer sich als Talent bezeichnen zu lassen.

Noch habt ihr fünf Spiele um zu zeigen das euer Name nicht mit einem Abstieg der Borussia in die Sechstklassigkeit verbunden werden soll und wenn doch seid ihr nicht besser als die auf die ihr schimpft.

 

 

 

 

11079073_881134328612534_1167572276_nDie Aktionen der letzten Wochen legten sowas wie einen Mantel über das sportliche. Selbst der leidenschaftslose Auftritt am vergangenen Wochenende sorgte die vergangenen Tage kaum für Gesprächsstoff. Dabei war das schon ne Bombe die man da letzten Samstag im VIP-Raum platzen ließ. Gehaltsverzicht der Spieler nach Abstimmung und die, da musste man kein Hellseher sein, sondern bloß die anwesenden Spieler beobachten, war wohl alles andere als eine klare Angelegenheit. Vielleicht ist das eine der Erklärungen für die schwache Leistung der Mannschaft.

Fakt ist mit der gezeigten Leistung von Samstag ist man gegen jeden Gegner in dieser Klasse chancenlos. Auch wenn man sich bisher weitestgehend vom Abstiegskampf fern halten konnte. Das könnte morgen nachmittag um viertel nach fünf schon ganz anders aussehen. Wie auch im vergangenen Jahr ist die Situation brand gefährlich. Die Teams hinten dran Burgbrohl, Idar-Oberstein und auch der morgige Gegner Mechtersheim dürften bei einer weiteren Niederlage der Schwarz-Weissen Morgenluft wittern. Eine Situation die man unbedingt vermeiden muß.

Um so schlimmer das es aktuell gewaltig rumort in den Aktiventeams der Borussia. Der Vorstand mit dem Insolvenzverwalter sind dringend gefragt, Antworten zu geben und Lösungen zu suchen. Was hilft es die Oberliga im Insolvenzplan als Spielklasse halten zu wollen, wenn man am Ende sportlich absteigt. Wie schnell das gehen kann und wie scheinbar unmöglich es ist, nochmal die Wende zu schaffen das hat man bei der Erinnerung an die vergangene Saison noch schmerzhaft im Kopf. Unter all diesen Gesichtspunkten wird das Spiel morgen richtungsweisend. Ein Sieg gäbe für alle Beteiligten Ruhe, eine Niederlage dürfte hektische Betriebsamkeit auslösen. Und Lösungen unter Druck sind meistens nicht die besten.

Es geht also um viel morgen, das sollten sich alle Beteiligten bewusst sein. Der Mannschaft die mal für 90 Minuten vergessen muß, was aussenrum alles läuft. Für den Vorstand, dem klar sein muß das die Mannschaft die nötige Ruhe und Unterstützung braucht und uns Fans den klar sein muß das es nur zusammen auch in der nächsten Saison Oberligafußball geben kann. Jetzt zählen keine Käfer oder Personalentscheidungen, sondern nur noch drei Punkte morgen…irgendwie. 

 

Rund um die Stadt waren Kohlengruben und der Himmel war immer rot.

„Ich lebte mit meiner Oma in Neunkirchen, einer schmutzigen Stahlhüttenstadt. Alles war schwarz vom Ruß der Hütte, und die Luft stank immer nach den Abgasen vom Hüttenwerk. Oma putzte drei Mal in der Woche die Fenster. Rund um die Stadt waren Kohlengruben und der Himmel war immer rot. Dreimal am Tag gingen lange Schlangen von sauberen Männern aus allen Richtungen auf die Schicht in die Hütte und die Gruben. Sie trugen volle Thermosflaschen mit Kaffee und ein Butterbrot in der Ledertasche. Aus den Hütten und Gruben kamen die müden, schmutzigen Arbeiter und suchten eine Wirtschaft. Es gab nur zwei Arten von Menschen- katholische und evangelische. Meine Schwester wurde katholisch, weil mein Vater wieder geheiratet hatte und seine gesamte neue Familie war katholisch. Ich war evangelisch und blieb bei meiner Oma. In der Küche hatten wir ein Grundig Radio aus glänzendem Holz, und mein liebstes Lied war “ Sie liebt dich, yeah, yeah, yeah“ von den Beatles, die meine Oma nur „die Wilden“ nannte. Uwe Seeler war der beste Fußballer auf der ganzen Welt, aber unser Spieler von Borussia Neunkirchen, der Elmar May, hat einen Eckball direkt in ein Tor verwandelt. Wir waren sogar in der Bundesliga und ich war mit meinem Opa auf dem Sportplatz und habe es selbst gesehen, wie der Elmar das Tor getroffen hat.“

Auszug aus einem Radiobeitrag im Deutschlandfunk 2009: Eine Lebensgeschichte in kleinen Vignetten – nicht die Radioautobiografie einer reichen, wichtigen oder berühmten Person, sondern die eines saarländischen Jungen der Arbeiterklasse, der nach Amerika ging und dort ein neues Leben begann.

Tag 5 unserer „Nicht quatschen…machen“ Tour 2015

1504122_835181116556189_5105591518722929408_nSo entspannt wie der Tag mit viel Sonne und Langeweile auf dem Vorplatz des Mainzer Bruchwegstadions begann, so stressig endete er mit einer Gewaltfahrt Richtung Süden. Wer glaubt das diese Tour mit viel Spaß verbunden sei, der irrt gewaltig. Vorallem besteht der Tag aus fahren, fahren und nochmals fahren. Dazwischen gibts dann an den Stationen immer wieder viel Leerlauf und warten auf die Profis. Die Unterschriften sind dann meist ein Ding aus paar Minuten die mit begrüßen, Stift überreichen und verabschieden zügig rum sind. Großartig Smalltalk oder ähnliche Dinge die mancher sich vielleicht vorstellt, gehören in die Welt der Fable. Weiterlesen

Insolvenzverfahren eröffnet

Amtsgericht Saarbrücken, Aussenstelle Sulzbach, Aktenzeichen: 104 IN 18/15  

104 IN 18/15

AMTSGERICHT SAARBRÜCKEN

BESCHLUSS

In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen

des im Vereinsregister des Amtsgerichts Neunkirchen unter VR 427 eingetragenen Verein Borussia, Verein für Bewegungsspiele e.V., Neunkirchen (Saar), Mantes-la-Ville-Platz, 66538 Neunkirchen, gesetzlich vertreten durch den Vorstand Martin Bach und Michael Krebs

wird heute, am 07.04.2015, um 12:13 Uhr, zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung des Sachverhalts angeordnet (§§ 21, 22 InsO):

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird , Tel.: , Fax bestellt.

Dem Schuldner wird ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 1. Alt. InsO); die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Vermögen des Schuldners einschließlich des Rechts zum Einzug von Bankguthaben und anderen Forderungen geht damit auf den vorläufigen Insolvenzverwalter über.

Die Schuldner des Schuldners werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO).

Dieser Beschluss hat die in § 240 ZPO bezeichneten Wirkungen.

Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen den Schuldner werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist berechtigt, die Geschäftsräume und betrieblichen Einrichtungen des Schuldners einschließlich der Nebenräume zu betreten und dort Nachforschungen anzustellen. Er ist berechtigt, Auskünfte über die schuldnerischen Vermögensverhältnisse bei Dritten einzuholen.

Der Schuldner hat dem vorläufigen Insolvenzverwalter Einsicht in die Bücher und Geschäftspapiere zu gestatten und sie ihm auf Verlangen bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Verfahrens herauszugeben. Er hat ihm alle Auskünfte zu erteilen, die zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung der schuldnerischen Vermögensverhältnisse erforderlich sind und ihn bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen. Bei Missachtung dieser Pflicht kann das Gericht den Schuldneroder seine organschaftlichen Vertreter zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung laden, zwangsweise vorführen lassen oder in Haft nehmen (§ 22 Abs. 3, §§ 97, 98, 101 Abs. 1 Satz 1, 2 Abs. 3 InsO).

Der vorläufige Insolvenzverwalter wird zugleich beauftragt, als Sachverständiger zu prüfen, ob ein nach der Rechtsform des Schuldners maßgebender Eröffnungsgrund vorliegt und welche Aussichten für eine Fortführung des schuldnerischen Unternehmens bestehen. Er hat ferner zu prüfen, ob das schuldnerische Vermögen die Kosten des Verfahrens decken wird (§ 22 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 InsO).

Falls der vorläufige Insolvenzverwalter den Auftrag nicht binnen vier Wochen vollständig erfüllen kann, ist dem Gericht ein Zwischenbericht zu erstatten.

Der vorläufige Insolvenzverwalter wird beauftragt, die nach § 23 Abs. 1 InsO zu bewirkenden Zustellungen an die Schuldner des Schuldners (Drittschuldner) durchzuführen (§ 8 Abs. 3 InsO).

Gegen die Anordnung der Einholung eines Sachverständigengutachtens ist ein Rechtsmittel nicht gegeben. Im Übrigen kann dieser Beschluss innerhalb von zwei Wochen mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung. Im Falle der öffentlichen Bekanntmachung durch Veröffentlichung im Internet beginnt die Frist, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Wird die Entscheidung im Internet veröffentlicht und daneben auf andere Weise zugestellt, ist für den Fristbeginn der frühere Zeitpunkt maßgeblich. Die sofortige Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bei dem Amtsgericht Saarbrücken, Neben- und Außenstelle Sulzbach, Vopeliusstr. 2, 66280 Sulzbach, eingelegt. Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass sofortige Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt wird. Die sofortige Beschwerde kann auch zu Protokoll der Geschäftsstelle des Amtsgerichts eingelegt werden.

Saarbrücken, 07.04.2015

Amtsgericht

Mahler

Vizepräsident des Amtsgerichts
104 IN 18/15
Amtsgericht Saarbrücken, 07.04.2015

Quelle: www.insolvenzbekanntmachungen.de

Tag 4 unserer „Nicht quatschen…machen“ Tour 2015

11146289_10152839763087568_8242788942605049389_nTag 4 unserer kleinen Rundreise durch Deutschland und die begann diesmal gleich bei einem der Topklubs des Landes. Borussia Dortmund war so frei und lud uns mit unseren Käfer nach Brackel ins neue Trainingszentrum der schwarz-gelben. Mitten in einem neu entstehendem Wohngebiet findet man die großzügige Anlage, die über mehrere Platzanlagen verfügt und wie überall bisher auf unserer Reise von Ordnungspersonal gesichert wird.

Ganz entspannt ohne große Aufregung durften wir den Käfer direkt vorm Eingang des Gebäudes parken. Freundlich begrüßte uns der Pressechef des BVB und nach und nach kamen auch die Spieler aus dem Trakt. Teils sichtlich geschlaucht vom Pokalkrimi abends zuvor, aber alles ziemlich gelöst und gut gelaunt. Klaro das Kloppo und auch Weidenfeller sofort das Borussenlogo erkannten, letzterer kommt bekanntlich aus der Jugend der Sportfreunde Eisbachtal und so spielten beide auch schon im Ellenfeld. Etwas überraschend wurden wir dann noch auf einen Kaffee in die Mannschaftskantine eingeladen. Ein Erlebniss das man sicherlich nicht mehr vergessen wird. Wann bekommt man schon mal Müsli mit lecker zuckerfreiem Joghurt und Blick auf trainierende Fußballprofis.

Danach war es Zeit die Zelte abzubrechen und sich wieder auf den Weg zu machen. Wieder mal Köln aber nicht die Fußgängerzone, sondern diesmal das Trainingsgelände am Geißbockheim. Hier ging es ziemlich turbulent zu. Trainingseinheiten beim FC scheinen wirkliche Happenings zu sein und so war Jörg hinterm Steuer wirklich nicht zu beneiden. Einige Male musste er dann umrangieren bis Manager Schmadtke endlich mit dem Edding zu Werke gehen konnte. Bei uns beiden hinterließ der einstige Torwart einen sehr symphatischen Eindruck. Letztlich klappte es aber leider nicht das auch die Mannschaft zum signieren kam. Egal man kann nicht immer gewinnen.

Dafür gewannen wir heute schnell den Weg auf die Autobahn und erreichten zum ersten Mal relativ früh die erste Station des heutigen Tages. Nach einem kleinen Essen beim Italiener und eins, zwei Bierchen ging es wieder zurück in unsere mittlerweile liebgewonnene Hotelkette. Wonach spannendem Pokalkrimi und diesem Text endlich morgen früh mal nicht der Wecker schon in aller Frühe klingelt. Allerdings wird das wohl auch dringend nötig sein, denn die letzten Tage werden uns nochmal richtig fordern…

„Nicht quatschen…machen“ Tour 2015

„Nicht quatschen…machen“ Tour 2015 Teil II

 

 

 

„Nicht quatschen…machen“ Tour 2015 Teil II

jfsfghWas war das für eine vergangene Nacht. Kaum geschlafen und die fettigen Bratkartoffeln mit Bratwurst von der Tanke gingen uns auch irgendwie sauber bei. Entsprechend klein waren die Augen am Morgen, doch die Aussicht Berti Vogts mal einen guten Morgen zu wünschen, hellte die Laune spürbar auf.

Mit Sonnenschein ging es durchs Revier, in die platte Landschaft des Niederrheins. Idyllisch gelegen nahe Mönchengladbach unserer zweiten Station des Tages. Auf dem Weg dahin, bekamen wir dann ein Gefühl was daheim so langsam abgeht. SR 1 Interviewanfrage folgte sofort die nächste von SR 3. Das ist schon ein wenig merkwürdig, bekommen wir doch eigentlich gar nichts mehr mit. Haben genug damit zu tun, unsere Termine einzuhalten und nebenbei die beiden FB-Seiten zu füllen. Weiterlesen

Wir empfangen unseren Käfer! #AlteLiebeSpendet

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Heute ist Tag 3 der Deutschlandtour von Nicky und Jörg. Bisher ist die Tour ein Erfolg auf allen Ebenen. Der VW Käfer ist innerhalb 2 Tagen bestückt worden mit den Unterschriften der Vereine von Hertha BSC Berlin, 1.FC Union Berlin und dem VFL Wolfsburg, sowie der Unterschrift von Reiner „Calli“ Callmund, der am Samstag den Borussenkäfer entjungfert hat. Die Vereine machen im Internet auf ihren Kanälen via Homepage, Twitter und Facebook aufmerksam auf unsere Lage und das dem Verein geholfen werden muss. Ich bin mir fast sicher, dass selbst die zwei Initiatoren der Aktion nicht mit diesem gewaltigen Feedback binnen der ersten 2 Tage gerechnet haben.

Jetzt liegt es aber auch an uns, dass die zwei für ihre unermüdliche Arbeit irgendwie belohnt werden. Natürlich kommt da die Frage nach dem wie. Ich sag es euch:
Am Samstag steht unser Heimspiel gegen die TSG Pfeddersheim auf dem Plan. Vor dem Anpfiff werden Nicky und Jörg mit dem Käfer ins Stadion einrollen, frisch von ihrer letzten Etappe. Wäre es nicht super, wenn wir die zwei mit einer großen Kulisse empfangen könnten? Wenn wir alle ein Teil davon sind, wie eine einmalige Aktion ihr Ende im eigenen Wohnzimmer findet? Doch, das wäre es!

Sicher denkt ihr jetzt, dass das sowieso nicht möglich ist, beim letzten Heimspiel hatten wir doch gerade mal 272 Zuschauer. Aber ihr erinnert euch doch sicher noch alle an die Aktion 1000+X vor gut 2 Wochen beim Heimspiel gegen Saar 05? Niemand hat anfangs geglaubt, dass wir auch nur annähernd 1.000 Leute ins Stadion bekommen. Dank eurer Mithilfe über eine gesamte Woche wurden es am Ende 1.005!

Also, lasst uns alles tun, was wir können. Schnappt eure Familien und Freunde noch einmal an der Hand und bringt sie mit in unser Ellenfeld. Vergesst nicht, welche schwere Zeiten unsere Borussia zur Zeit durchlebt und wie wichtig jeder einzelne Zuschauer am Ende sein wird.

Als kleines Bon Bon möchte ich euch noch mitgeben, dass es am Samstag einige Überraschungen geben wird. Neben der Einfahrt des Käfers wird uns auch ein Special Guest im Stadion besuchen: Reiner „Calli“ Callmund ist am Samstag im Ellenfeld und wird auch noch ein paar Worte sagen. Aber das ist noch nicht alles, weitere Überraschungen werden wir täglich auf unserer Facebookseite des Stahlwerk NK preis geben.

Für die alte Liebe, für unsere Liebe, für Borussia. Alle ins Ellenfeld!