Tag 4 unserer „Nicht quatschen…machen“ Tour 2015

11146289_10152839763087568_8242788942605049389_nTag 4 unserer kleinen Rundreise durch Deutschland und die begann diesmal gleich bei einem der Topklubs des Landes. Borussia Dortmund war so frei und lud uns mit unseren Käfer nach Brackel ins neue Trainingszentrum der schwarz-gelben. Mitten in einem neu entstehendem Wohngebiet findet man die großzügige Anlage, die über mehrere Platzanlagen verfügt und wie überall bisher auf unserer Reise von Ordnungspersonal gesichert wird.

Ganz entspannt ohne große Aufregung durften wir den Käfer direkt vorm Eingang des Gebäudes parken. Freundlich begrüßte uns der Pressechef des BVB und nach und nach kamen auch die Spieler aus dem Trakt. Teils sichtlich geschlaucht vom Pokalkrimi abends zuvor, aber alles ziemlich gelöst und gut gelaunt. Klaro das Kloppo und auch Weidenfeller sofort das Borussenlogo erkannten, letzterer kommt bekanntlich aus der Jugend der Sportfreunde Eisbachtal und so spielten beide auch schon im Ellenfeld. Etwas überraschend wurden wir dann noch auf einen Kaffee in die Mannschaftskantine eingeladen. Ein Erlebniss das man sicherlich nicht mehr vergessen wird. Wann bekommt man schon mal Müsli mit lecker zuckerfreiem Joghurt und Blick auf trainierende Fußballprofis.

Danach war es Zeit die Zelte abzubrechen und sich wieder auf den Weg zu machen. Wieder mal Köln aber nicht die Fußgängerzone, sondern diesmal das Trainingsgelände am Geißbockheim. Hier ging es ziemlich turbulent zu. Trainingseinheiten beim FC scheinen wirkliche Happenings zu sein und so war Jörg hinterm Steuer wirklich nicht zu beneiden. Einige Male musste er dann umrangieren bis Manager Schmadtke endlich mit dem Edding zu Werke gehen konnte. Bei uns beiden hinterließ der einstige Torwart einen sehr symphatischen Eindruck. Letztlich klappte es aber leider nicht das auch die Mannschaft zum signieren kam. Egal man kann nicht immer gewinnen.

Dafür gewannen wir heute schnell den Weg auf die Autobahn und erreichten zum ersten Mal relativ früh die erste Station des heutigen Tages. Nach einem kleinen Essen beim Italiener und eins, zwei Bierchen ging es wieder zurück in unsere mittlerweile liebgewonnene Hotelkette. Wonach spannendem Pokalkrimi und diesem Text endlich morgen früh mal nicht der Wecker schon in aller Frühe klingelt. Allerdings wird das wohl auch dringend nötig sein, denn die letzten Tage werden uns nochmal richtig fordern…

„Nicht quatschen…machen“ Tour 2015

„Nicht quatschen…machen“ Tour 2015 Teil II

 

 

 

Athanasios Noutsos – die neue Schaltzentrale?

Der schlechte Start in die Spielzeit hat vorallem eins aufgezeigt, fehlende Qualität im Offensivspiel. Aktuell steht das Torverhältniss bei 6:6 Toren, somit nur wenig bedingt anders als in den vergangenen Jahren. Besonders im Spielaufbau lag bisher vieles im Argen, Jens Kirchen war der erste Baustein zu mehr Belebung. Athanasios „Saky“ Noutsos gestern verpflichtet, soll der neue Lenker im Mittelfeld werden.

Aufgrund personeller Veränderungen im Kader des SVN Zweibrücken, war der Weg frei für die Verantwortlichen. Der 28 jährige Deutsch-Grieche, der sich selbst als Strassenfussballer bezeichnet, lernte das Fußball ABC aber nicht nur in den Gassen Euskirchens. Er durchlief gleich mehrere namhafte Stationen im Jugenbereich u.a. die von Bayer Leverkusen und des 1.FC Köln´s. In der A-Jugend landete er letztlich in der Kaiserstadt Aachen. Dort begegnete er zum ersten Mal dem Trainer Christian Titz. Sportlich führte ihn aber sein Weg ins Niederrheinische zum damaligen Regionalligisten und Traditionsverein KFC Uerdingen. Immerhin schaffte er es auf 3 Einsätze über 90 Minuten und zu 16 Ein-oder Auswechslungen. Sein Tordebüt gab an der Bremer Brücke in Osnabrück, eines seiner wenigen Spiele über die komplette Distanz. Preussen Münster, Hessen Kassel und der VfB Lübeck folgten jeweils in den Saisons danach. Überall folgten ähnliche Statistiken. Mit 23 konnte der offensive Mittelfeldspieler der sich selbst auf der Zehn am liebsten sieht, schon auf einige Stationen zurückschauen.

Es folgt der Sprung ins Heimatland des Vaters. In Griechenland und Zypern kommt er auf Erst und Zweitligaeinsätze. Was sportlich gut läuft, ist finanziell ein Desaster. „Hauptsächlich bin ich nach Griechenland, weil das erste und zweite Liga war. Die Gehaltszahlungen waren auch gut, aber von zwölf Monaten habe ich nur sieben bekommen“. Da tat es gut das der Kontakt zu seinem ehmaligen A-Jugend Trainer Christian Titz nie abriss. In Homburg sollte er eigentlich der Königstranfer werden, am Ende wurden es 10 Einsätze, auch weil er verletzungsbedingt längere Zeit ausfiel. Statt erneut Regionalliga hieß es nun wieder Oberliga. Unter Peter Rubeck entwickelte sich Noutsos zum Stammspieler und dem Herz des Zweibrücker Offensivspiels. 11 Tore und 5 Vorlagen stehen am Ende in 36 Spielen zu Buche und auch in der bisherigen Regionalligasaison war der 28 jährige gesetzt. Bekam gute Kritiken nach dem Heimspiel gegen den SSV Ulm, wo er mit einem Elfmetertor den 1:0 Sieg sicherte.

Fazit: Mit Noutsos gelingt es dem Verein einen torgefährlichen und spielstarken Spieler zu verpflichten, der mit seinen  28 Jahren sicherlich über genug Erfahrung verfügt um das Team zu führen. In Zweibrücken hat er gezeigt das er Oberliga kann. Allerdings so scheint es sollte man sich nicht an ihn gewöhnen.

  • nennt seinen Hund Diego, wegen Maradona