Über so einen Verein zu berichten ist schon speziell – Interview mit Sebastian Zenner

szWer aufmerksam die Berichte über die Borussia in der Saarbrücker Zeitung liesst, der wird schon einmal über den Namen Sebastian Zenner gestolpert sein. Seines Zeichens freier Journalist und seit Jahren nah dran am schwarz-weissen Geschehen, doch nicht nur im Ellenfeld findet er seine Themen. Mehr Texte von ihm findet ihr auf seiner Homepage

Du hast ja keine klassische Journalistenausbildung, wie kam es zum Kontakt mit der SZ?

Die Entscheidung, Journalist zu werden, habe ich schon vor meinem Studium getroffen. Ich hatte meinen früheren Jugendtrainer, der damals schon Redakteur bei der SZ war, gefragt, wie ich das am besten anstelle. Er meinte dann zu mir: „Am besten du studierst ein Fach, für das du dich interessierst – selbst, wenn es Mathematik ist. Wenn du gut schreiben kannst, lernst du alles andere bei der Arbeit.“ Ich habe mich dann für Soziologie und Politik entschieden, weil mich beides immer schon sehr interessiert hat. Noch während meines Studiums habe ich dann an einem Grundlagen-Workshop der SZ-Sportredaktion teilgenommen und bekam danach mit den Footballern der Saarland Hurricanes auch gleich schon einen Verein fest zugeteilt. Mit der Zeit wurden es immer mehr Aufträge und nach meinem Studium habe ich mich im November 2009 endgültig dazu entschieden, hauptberuflich als Freier Journalist zu arbeiten.

Du schreibst ja regelmäßig über Borussia. Wie groß war die Freude als du erfahren hast, dass du über Borussia schreiben sollst?

Ich muss zugeben: die war schon sehr groß! Unabhängig von der aktuellen sportlichen Situation als Fünftligist umgibt die Borussia immer noch eine spezielle Aura. Allein das Ellenfeldstadion steht schon für sich und die große Tradition des Clubs. Über so einen Verein zu berichten ist schon speziell und gerade für einen fußballinteressierten Journalisten äußerst interessant und lehrreich. Weiterlesen